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DOZENT/INNEN & GAST-CHOREOGRAF/INNEN

STAATLICH ANERKANNTE AUSBILDUNG ZEITGENÖSSISCHER TANZ UND TAB PROGRAMME

 

Unsere Dozent/innen und Gast-Choreograf/innen

Neben unseren festen Dozentinnen und Dozenten bereichern auch wechselnde Gast-Choreografinnen und Gast-Choreografen unser Ausbildungsprogramm. Aktuelle Infos zu neuen Gast-Choreografinnen und Gast-Choreografen bekommst du auch mit unserem Newsletter, oder informiere dich über kommende Neubesetzungen in unserem News-Bereich. Hier findest du Infos zu unseren aktuellen Dozent/innen und Gast-Choreograf/innen:

 

 

Lars Anderstam wurde an der Königlichen Schwedischen Ballettschule als Tänzer ausgebildet. Er erhielt außerdem einen pädagogischen und choreographischen Abschluss von der University College of Dance in Stockholm sowie in Tanzwissenschaften der Universität Stockholm. Sein Unterricht basiert auf einer Reihe von Bildungsschulen, die von einem modernen Blick auf Funktion und Gesundheit geprägt sind. Lars Anderstam besitzt weitreichende Erfahrungen als Tänzer, Trainingsleiter und künstlerischer Assistent für eine Vielzahl hochkarätiger zeitgenössischer Kompagnien in Europa. Das Bewegungsbewusstsein steht bei ihm im Mittelpunkt, um die Entwicklung der individuellen Fähigkeiten, Voraussetzungen und Ziele eines jeden Tänzers gezielt zu fördern. 

 

Miguel Cartagena studierte in seiner Heimat klassisches Ballett am Konservatorium der Universidad de Chile und an der Ballettschule des Opernhauses in Santiago. Im Jahr 1989 gewann er mit seiner Choreographie „Para Berta“ die Latin American Ballet Competition. Im Laufe seiner langen Karriere als Balletttänzer tanzte er lange Jahre beim Ballett von Santiago de Chile unter der Leitung von Marcia Haydee sowie als Solist am Stadttheater Hildesheim. Danach war er in Musicals aktiv und machte sich als Choreograph und Ballettmeister an verschiedenen Häusern in Deutschland einen Namen, unter anderem an den Opernhäusern von Hannover und Halle, den Theatern Heidelberg, Dortmund, Ulm, Flensburg und Oldenburg sowie am renommierten Tanzhaus NRW und der Kompagnie Pretty Ugly in Köln. In Berlin arbeitete er u.a. als Ballettmeister am Friedrichstadtpalast und unterrichtete Tango an der Universität der Künste, bevor er zu DANCEWORKS berlin als Dozent für klassisches Ballett kam.

 

Esther D. Cowens ging auf eine Performing Arts Highschool in San Francisco, bevor sie an der University of Arts in Philadelphia ihr Modern Dance-Studium mit den Fächern Modern, Ballet, Jazz, Choreographie, Schauspiel, Klavier und Stimmbildung mit Auszeichnung abschloss. Als Choreographin und Tänzerin arbeitete sie unter anderem in Spanien und Taiwan; sie gehörte zur Eröffnungscast von König der Löwen in Hamburg und war für das europäische Zentrum der Künste Hellerau, Dresden und Dock 11 in Berlin aktiv. Seit Ende des Jahrtausends lebt sie in Deutschland, nahm zehn Jahre lang Stimmunterricht bei Jonathan Kinsler und unterrichtet seitdem in Berlin und Hamburg u.a. Graham- und Horton-Technik.

 

Anna-Lise Hearn ist eine Britisch-Norwegische Choreographin und Tanzdozentin. Sie wurde in klassischem Ballett, zeitgenössischem Tanz sowie in Musikalität, Gesang und Schauspiel am Centre for Advanced Traing (CAT) im The Place London und am London Studio Centre ausgebildet. Ihren Abschluss mit Auszeichnung erhielt sie von der University of Arts London mit einer Spezialisierung in zeitgenössischem Tanz mit der Intoto Dance Company unter der Leitung von Sue Booker und Leesa Phillips. Während ihrer Zeit bei CAT hatte sie das Glück, mit Tänzern renommierter Kompagnien wie der Richard Alston Dance Company, Random Dance und der Henri Oguike Dance Company zu arbeiten. Im Jahr 2013 war sie die jüngste Choreographin, die zum Cloud Dance Festival eingeladen wurde, und stand auf der Shortlist für den Matthew Bourne New Adventures Choreographer Award. Sie nahm an der einzigartigen Initiative Fi.ELD (Future Innovators of East London Dance) teil, welche Tanzinnovatoren von morgen fördert. Im Jahr 2015 war sie außerdem in der engeren Wahl für den 'Inspiring Choreographer Awards in London. Neben ihrer choreographischen Tätigkeit, entwickelt Anna-Lise kontinuierlich ihre Lehrpraxis für unterschiedliche Altersstufen weiter.

 

Jennifer Mann studierte an der University of Arts in Philadelphia. Seitdem arbeitet sie als Tänzerin, Choreographin sowie als Dozentin für zeitgenössischen Tanz, Tanzimprovisation und Yoga in Holland, Deutschland, Taiwan und Italien für Studios, Festivals und verschiedene Kompagnien. Als freischaffende Künstlerin tanzte sie mit der Group Motion Company, Beppie Blankert, Johannes Böning, Jean Marc Le Bon, Howard Katz Fireheart, der wee dance company und Norma Douglas. Mit Heidi Weiss gründete sie die Zen in the Basement Company. Sie zeigte ihre Choreographien auf internationalen Festivals und erhielt Förderungen vom Hauptstadtkulturfond Berlin, dem Kulturamt der Stadt Potsdam und dem Fond Darstellende Künste e.V. Sie bietet regelmäßig Profitrainings an und unterrichtet in der Bühnentanzausbildung bei DANCEWORKS das Fach Modern.  

 

Yuko Matsuyama ist Performing-Arts Künstlerin und Pilatestrainerin. Sie begann mit zwei Jahren eine traditionelle japanische Tanzausbildung bei ihrer Mutter und schloss später ihre Ausbildung für Theater an der Tanakrazuka Music School in Japan ab. In ihrer Jugend war sie in der Musical-und Theatergruppe Takarazuka Revue engagiert. Mit berühmten Broadway-Musicals und Eigenproduktionen gastierten sie auch außerhalb Japans in London, Hong Kong und 2000 im Friedrichstadt-Palast Berlin. Yuko arbeitete zudem freiberuflich in Japan in Theaterproduktionen, in Tokio als Performerin, Kompanietrainerin und choreographische Assistentin. Zur zeitgenössischen Tanzszene fand sie durch die Zusammenarbeit mit dem finnischen Choreographen Tomi Paasonen. Seit 2010 ist sie als Künstlerin im Haus Schwarzenberg in Berlin ansässig, wo sie auch Live-Performances als Experimentierplattform an der Schnittstelle zwischen Tanz und Musik organisiert. Als Sängerin arbeite sie mit u.a. Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten, AUTOMAT), Patric Catani, Murat Ertel (BabaZula, Istanbul), Bob Rutman, Schneider TM aka. Dirk Dresselhaus, und Hula Hut & The Seven Seas. Bei DANCEWORKS unterrichtet sie Pilates.

Marion Sparber kommt ursprünglich aus Südtirol, lebt aber schon lange in Berlin. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der Varium in Barcelona und an der Iwanson International School of Contemporary Dance. Als Dozentin arbeitete sie für eine Vielzahl von Ausbildungsinstitutionen, darunter das Ballettförderzentrum Nürnberg, Kari-tanzhaus, Deltebre Danza, Academy Dancer Russia, Varium, Dock 11, Marameo und Tanzfabrik Berlin. Sie arbeitete mit verschiedenen Choreographen und Kompagnien zusammen, u.a. mit Stella Zanou, Sonia Rodríguez, mit ADN-Dialect, Eldon Pulak sowie als Gasttänzerin der wee dance company. Ihr Solostück „The ripe and ruin“ wurde in Costa Rica, Griechenland, Italien, Spanien und Deutschland aufgeführt. Bei DANCEWORKS berlin unterrichet sie zeitgenössische Techniken. 

 

Mata Sakka wurde in Larisa, Griechenland, geboren. Sie studierte am Center of Performing Arts in Athen und erhielt im Anschluss ein Stipendium, um ihre Studien am Merce Cunningham Studio in New York fortzusetzen. Neben ihrer Arbeit als Tänzerin begann sie auch die Cunningham-Technik zu unterrichten. In New York sowie in verschiedenen europäischen Städten arbeitete sie mit Horeftes, Metakinisi, Stephan Koplowitz, Bryan Hayes, Liz Gerrin, Veronika Riz, Editta Braun, MS Schrittmacher, Jan Pusch, Cocoon dance, La Fura dels Baus sowie Ingo Reulecke zusammen. Seit dem Jahr 2005 tritt sie weltweit mit Sasha Waltz & Guests auf. Sie ist außerdem Bewegungs- und Massagetherapeutin. Bei DANCEWORKS unterrichtet Mata Sakka Cunningham und Contemporary.

Gregory Livingston studierte Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und am SUNY Purchase Conservatory of Dance in New York. Er tanzte mit der José Limón Dance Company, am Stadttheater Gießen unter Roberto Galvan, choreographierte am Staatstheater Wiesbaden für die Oper sowie am Theater Erfurt und unterrichtete international in Theatern und Tanzkompagnien, Universitäten und anderen professionellen Bildungsprogrammen, u.a. bei der Forsythe Company, dem dem Künstlerhaus Mousonturm/Tanzplattform Rhein-Main, The Artist’s Body Symposium und dem Tanzkongress Düsseldorf. Er ist für das New York Institute of Dance and Education in Europa aktiv und gründete das New York Dance Festival, wo er seit 15 Jahren regelmäßig unterrichtet. In Zusammenarbeit mit der Altana Kulturstiftung und der Crespo Foundation engagierte er sich zudem in Schulprojekten und Jugendinitiativen. Es ging ihm dabei darum, Leidenschaft für Tanz als Vehikel für das Lernen, in Form von Bewegungsintegration, Improvisation und choreographischem Prozess spielerisch zu vermitteln.

 

Michael Langeneckert ist freischaffender Choreograph und Trainingsleiter mit Wohnsitz in Freiburg. Zuletzt arbeitete er 3 Jahre als Rehearsal Director am Staatstheater Mainz. Er erhielt seine Ausbildung als Tänzer in Freiburg und war seither freischaffend sowie auch an zahlreichen Stadt-
und Staatstheatern in Deutschland, Schweiz und Österreich aktiv. Als Rehearsal Director und Tänzer arbeitete er mit Choreographen wie Sharon Eyal, Guy Nader and Maria Campos, Guy Weizman and Roni Haver, Koen Augustijnen, Garry Stuart, Rui Horta, Johannes Wieland, Linda Kapetanea und Josef Fruzek, Jossy Berg und Oded Graf, Martin Stiefermann, Susanne Linke, Reinhild Hoffmann u.v.m.
In Freiburg leitete er seine eigene freie Tanzkompanie Rebound Prod von 2001 bis 2007. Er choreographierte zahlreiche abendfüllende Stücke für seine Kompanie und war auch als Gastchoreograph an verschiedenen Theatern mit unterschiedlichen Formaten tätig. Ab Oktober 2018
arbeitet er unter seinem neuen Label moving orchestra als Choreograph und Trainingsleiter für zeitgenössischen Tanz/floorwork technic. Im November/Dezember 2018 choreographiert er ein neues Stück für Studenten von SEAD in Salzburg sowie ein neues Projekt für moving orchestra im Januar 2019 im Südufer Freiburg. Er unterrichtet international an zahlreichen Ausbildungsschulen wie Danceworks Berlin, HZT Zürich, Ballettschule Theater Basel, Codarts Rotterdam, SEAD Salzburg sowie offene Profiklassen in Berlin, Zürich, Basel, Amsterdam, Hamburg und Düsseldorf. Dazu ist er Gastlehrer an diversen Theaterkompanien in Kassel, Bern, Braunschweig, Luzern, Pforzheim, Malmö, Göteborg u.v.m.

Chaim Gebber begann seine erfolgreiche Karriere als Choreograf 1993 mit »Pressagios da loucura«, einem Tanzstück, das von UNESCO und CIDC (Conseil International de la danse, PARIS) zur besten Choreografie des Jahres gekürt wurde.
Nach langjähriger Zusammenarbeit mit verschiedenen Tanzkompanien in der brasilianischen Tanzszene zog er 2001 nach Deutschland, wo er an vielen Theatern und privaten Tanzkompanien als Tänzer und Gastlehrer tätig war. 2005 begann er mit der Forschung, um sein eigenes Bewegungssystem The Conscious Body System zu entwickeln. 2006 startete Chaim als freiberuflicher Choreograf seine eigenen Projekte in Deutschland. Von 2008 bis 2011 lebte und arbeitete er auch in Shanghai. Neben seiner choreographischen Arbeit erlangte Chaim Gebber Anerkennung als Tanzlehrer. Derzeit gibt er Workshops von The Conscious Body System an Theater und unabhängige Tanzkompanien auf der ganzen Welt. Seine choreographischen Arbeiten wurden in vielen Städten in Deutschland, Brasilien, China, Südkorea, Italien, Marokko und Russland gezeigt. Der brasilianische Choreograf, Tänzer und Tanzlehrer mit Sitz in Deutschland, ist künstlerischer Leiter und ansässiger Choreograf bei CHAIM GEBBER / OPEN SCENE.

Choreograph, Dozent und Tänzer Sigge Modigh wurde an der Gothenburg Ballet Academy ausgebildet. Nach seinem Abschluss im Jahr 2002 arbeitete er am Östre Gasvaerk Theatre, bei der Björn Elisson Company, dem Oslo Dance Ensemble und fünf Jahre lang mit Art of Spectra/Peter Svenzon. Er trat außerdem in Musicals wie West Side Story und Cabaret auf. Im Jahr 2012 gründete er die "Can I Do This?"-Kompagnie, mit der er seitdem sieben große Produktionen umsetzte. Seine Arbeiten wurden in Schweden, Norwegen, Dänemark, Italien und Deutschland aufgeführt. Im Jahr 2013 wurde er vom Schwedischen Fernsehen dazu beauftragt, den Kurzfilm Black Swan zu kreieren. Im Jahr 2014 zeichnete er sich außerdem verantwortlich für die Abschiedsperformance für den Schwedischen Tänzer Jan-Erik Wikström am Tanzmuseum in Stockholm. Er choreographierte Leonard Bernstein’s Mass in Stockholm und leitete Sunset Boulevard sowie Addams Family, das Musical, im Varberg Theater. Weitere Stationen waren die Royal Swedish Ballet School, Dansehallerne/Danish Dance Theatre, RTV Dance Company, Gothenburg Opera, Architanz Tokyo und Base23. Bei DANCEWORKS berlin ist er als Dozent für Zeitgenössischen Tanz für die professionelle Berufsausbildung unter Vertrag.

 

Marcelo Omine ist in São Paulo, Brasilien, geboren, wo er seine Tanzausbildung absolvierte und für Balé da Cidade de São Paulo arbeitete. Ein Stipendium des ITI Germany ermöglichte ihm ein halbes Jahr am TanzForum Köln. Gleich danach arbeitete Marcelo für mehrere Unternehmen in Deutschland, darunter das Theater Freiburg, die Oper Bonn (Pavel Mikuláštik), an der Volksbühne Berlin und das Schauspielhaus Hamburg (Johan Kresnik). Er arbeitete auch mehrere Jahre als Tänzer und Assistent bei Cocoondance. 2009 absolvierte er einen Master in zeitgenössischer Tanzausbildung an der HfMDK Frankfurt am Main.

Sophia Florimo ist in Göteborg (Schweden) geboren, wo sie sich zur professionellen Ballettänzerin ausbildete.
Nach ihrem Abschluss an der Göteborger Opernballettschule arbeitete sie in Schweden, Frankreich und Italien.
1987 ging der Tänzer nach Großbritannien und trat in West End-Shows, im Fernsehen, bei Tourneen und im Film auf. Anschließend absolvierte er eine Lehrerkarriere im Tanz- und Musiktheater an Schulen und Colleges in ganz Großbritannien.
Sie wurde an der Academy of Live and Recorded Arts in London gegründet, wo sie elf Jahre lang als Lehrerin und Choreografin tätig war, aber auch regelmäßig zu Meisterklassen und Workshops in Musical Theatre Styles nach Schweden reiste. Sophia betreibt derzeit eine eigene Sportmassageklinik in Surrey, Großbritannien.

Alessio Trevisani – Germanist, Tanzpädagoge, Choreograph und Regisseur – studierte Tanz und Literatur in Rom an der Universität „La Sapienza“ und an der Freien Universität Berlin. Im Jahr 2000 initiierte Alessio Trevisani das Projekt SOX36 in Berlin-Kreuzberg, das Schaufenster an der Oranienstraße 154 – einen öffentlichen Raum, einen Minimalbereich für bildende Kunst, Tanz und Theater. Im Jahr 2003 gewann er den Deutschen Tanzpreis für das beste Solo auf der Deutschen Tanzplattform. Während der Arbeit mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen an der Oper Leipzig sowie während eines Aufenthalts in New York im Jahr 2005 als Assistent der Choreografin Rose Anne Spradlin, sammelte er wichtige persönliche und künstlerische Erfahrungen. Seit 2006 gestaltete er vier Tanzstücke für das bekannte Berliner Thikwa Theater. 2007 war er Resident Choreographer an der Palucca Schule bei TanzPlan in Dresden, von 2010-2018 Choreograph und künstlerischer Leiter der Company des Leipziger Tanztheaters. Als ehemaliges Mitglied der Tanzfabrik Berlin tanzte er zudem für Jacalyn Carley und Dieter Heitkamp. Er ist künstlerischer Leiter des neu gegründeten Freien Tanz Ensembles Berlin/Leipzig. Alessios Arbeit ist sinnlich und dynamisch. In seinen Choreografien sowie in seiner Lehre kombiniert er Schauspiel mit Bewegung und Performance. Bei DANCEWORKS unterrichtet Alessio Zeitgenössischen Tanz, Contact Improvisation und Repertoire.

Photo credit: Hagen Wolf

 

Raffaella Galdi stammt aus Italien und lebt in Berlin. Nach dem Diplom in Bildender Kunst an der Kunsthochschule in Genua im Jahr 1991, erhielt sie ihre Ausbildung in klassischem und modernen Tanz an der Rotterdamse Dansacademie sowie an der Ecole de Dance Rosella Hightower in Cannes. Sie ist Choreographin, Tänzerin und Lehrerin. Sie ist aus außerdem Gründerin und künstlerische Leiterin ihrer Kompagnie „InCorpo“, einer offenen Struktur, die im Feld des zeitgenössischen Tanzes in Beziehung mit bildender Kunst arbeitet. Raffaella hat einen eigenen tanzpädagogischen Ansatz zur zur Bewegungsexploration entwickelt. Sie unterrichtet freiberuflich Schüler und Professionelle in Theatern und Tanzkompagnien. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit laborgras, Christoph Winkler und Ingo Reulecke. Sie war Teil des belgischen Kompagnie Thor (1997-99), der niederländischen Het Spui Theater Company (2000), der in Berlin ansässigen Cie. Toula Limnaios (2002-2003) sowie der luxemburgischen Formation Unit Control (2003-2005). Bei DANCEWORKS unterrichtet sie zeitgenössischen Tanz.

 

Dagmar Spain, in Tschechien geboren, absolvierte ihre Tanzstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Nach erfolgreichen Jahren am Stadttheater Bremen, in denen sie als beste Nachwuchstänzerin des Jahres 1987 im Tanz Aktuell Magazin nominiert wurde, entschied sie sich nach New York zu gehen, um ihr Masterstudium an der Tisch School of the Arts, New York University, in Tanz und Choreographie anzutreten. In den nächsten zwanzig Jahren tanzte sie in den Stücken vieler renommierten Tanzkompanien - Risa Jarsolow, David Parsons, H.T Chen, Maxine Steinman, Edith Stephen u.v.a. - und gründete ihre eigene Tanzkompagnie Dance Imprints in New York. Ihre eigenen Choreographien zeigte sie weltweit - in Canada, Deutschland, Schweiz, Tschechien, Bulgarien und Japan. Vor ihrem Umzug Ende 2015 nach Berlin, lebte Dagmar sechs Jahre in Prag. In dieser Zeit fokussierten sich ihre choreographischen Arbeiten vorwiegend auf Theaterproduktionen (Marat/Sade von Peter Weiss, La Ronde von Arthur Schnitzer) und Film (Nosferatu in Love von Oscar nominierten Drehbuchauthor Peter Straughan). Sie spielte die Rolle der Amanda" in der Glass Menagerie von Tennessee Williams in einer Prague Playhouse Produktion. Ihre schriftstellerischen Arbeiten umfassen Gedichte, Kurzgeschichten, Monologe, eine One-Woman-Show, und einen Roman, der in diesem Jahr in Deutschland veröffentlicht wird. Sie unterrichtet Female Monologues an der University of New York in Prag. Dagmars tanzpädogischen Fähigkeiten konzentrieren sich auf das Verständnis der Zusammenspiels von Körpers und Geist die durch ihre jahrelange Tätigkeit im Pilates, Yoga und Reiki Bereich beeinflusst sind. Ihr moderner Tanzunterricht bezieht sich auf die von Laban erstellen Prinzipien von Körper, Dynamik, Form und Raum und steht der Jose Limon Technik nahe. Dagmar gibt international Poesie/Bewegung Workshops. Sie glaubt an die Kraft des Wortes , unsere Körper und Bewegungen durch Vorstellungsbilder zu formen, und sie von Innen heraus zu erfahren.
 

Die spanische Choreographin, Tänzerin und Dozentin Sonia Rodríguez arbeitete in ihrer vielseitigen Karriere unter anderem für die Cia Rui Horta in Deutschland, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Scottish Dance Theater, Cia Norrdans in Schweden sowie Cia La Baraka in Frankreich. Sie war zum Beijing Dance Festival eingeladen und choreographierte als Artist in Residence in Bangalore Indien am Attakkalari Centre for Movement Arts in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Bei DANCEWORKS berlin unterrichtet sie Zeitgenössischen Tanz in unserer Berufsausbildung.

Alya Manzart ist Performancekünstler, Choreograph und Lehrer. Er trat im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Tasdance in Evolve Revolve von Liesel Zink und Gabrielle Nankivell (2016) sowie Affinity von Graham Murphy und Stephany Lake (2015) auf. Er war zudem sechs Jahre lang Mitglied der Chunky Move Company in Melbourne und performte in Anouk Van Dijks Produktionen Complexity of Belonging (2014-16), 247 Days (2013-14) und An Act of Now (2012-17). Mit der gleichen Kompagnie tourte er außerdem durch Europa. Zu seinen weiteren Engagements gehörten Auftritte mit der Opera Australia, der Drill Performance Company, Kylie Minogue, Phillip Adams, Helen Herbertson und 2ndToe Dance Collective. Sein Tanzfilm „Subliminal Mind“ wurde von diversen Filmfestival ausgewählt, sowohl in Australien als auch in Europa. Alya unterrichtete zeitgenössischen Tanz für die Henny Jurriens Foundation, Chunky Move, Tasdance, Theater Pforzheim, Transit Dance und The Space. Er studierte am Victorian College of the Arts in Australien. Bei DANCEWORKS berlin ist er als Dozent für zeitgenössischen Tanz tätig.

 

Gian Marco Meier kommt aus Berlin, tanzt mehr als sein halbes Leben Hip-Hop und ist neben zeitgenössischem Tanz versiert in anderen Stilen wie Dancehall und Commercial Dance. Im Jahr 2011 gewann er die Streetdance-Meisterschaften in Berlin und tanzte 2014 in der Bundesliga in einer Jazz-Modern-Formation.

In 2018 hat er seine Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz bei DANCEWORKS berlin abgeschlossen. Sein Ziel als Lehrer ist es, den TAB-Studenten eine starke Grundlage für eine Vielzahl von Urban Styles und ein Gefühl für die verschiedenen Stilrichtungen und musikalischen Unterschiede mitzugeben.

 

Amalie Stitz. Die 22-jährige Tänzerin aus Jütland, Dänemark, Amalie begann als Turnerin an der BGI Academy of Horsens. Danach ging sie zum Gym College, wo sie Hip-Hop, House, Girly, Wacking, Modern usw. begann. Seitdem tanzte und lehrte sie bei Oure Dance Education, wo sie mehrmals zurückkehrte, um Sommer-Tanzcamps zu unterrichten.
Sie ist vor einigen Jahren nach Berlin gezogen, wo sie an den Tanzschulen Flying Steps und Danceworks getanzt hat und sowohl kommerzielle als auch kreative freiberufliche Tätigkeiten in den Genres von Modern über Hip-Hop bis hin zu experimentell durchgeführt hat. Ihr Ziel bei TAB ist es, den Tänzern ein besseres Gefühl dafür zu vermitteln, was es bedeutet, eine Choreografie aufzunehmen und aufzuführen, während sie unter dem Druck einer Live-Performance oder eines Vorspiels stehen und gleichzeitig die Leidenschaft für das Tanzen bewahren.

Luana Villaça hat ein Klassisches Ballett und American Tap Tänzerin in Sao Paulo (Brasilien) absolviert, wo sie aufwuchs und alle Tanzstudien absolvierte. Über die Jahre lernte sie Jazz Dance und beschloss, ihr Studium in dieser Modalität zu vertiefen. Luana hat bei ihrer Meisterin Katia Barros Jazz studiert. In Jahr 2013 begann sie ihr Studium in Musical Theater am einer der renommiertesten Schulen Brasiliens, 4Act Performing Arts, wo sie wirklich in die Welt des Musical Theatre kam und in Musicals wie diesem auftrat als "Cinderella", "Grease" und "Nine - The Musical". In Jahr 2017 erhielt sie ein Stipendium, um an einer der renommiertesten Schulen für Jazz Dance in Brasilien, Raca Centro de Artes de Sao Paulo, zu studieren. Neben dem Studium unterrichtete und choreografierte sie seit 2012 in vielen Schulen in Sao Paulo, Jazz Dance, Musical Jazz und Tap Dance. Jetzt lebt Luana in Berlin, wo sie als freischaffende Tänzerin arbeitet und unser Programm TAB Show in Berlin bereichern wird.

Michael Shapira hat einen professionellen Weg in der IT-Branche hinter sich gelassen, um sein Interesse an Bewegung zu verfolgen. Er begann Mitte zwanzig mit Yoga und Dance und erforscht beide Disziplinen in der Praxis, in der Performance und im Unterricht. Nach Abschluss seiner Lehrerausbildung in Yoga Sky, Berlin, studiert er jetzt in Richtung seiner 500h-Zertifizierung.
vinyasa
Unter hart ist weich. Und darunter ist weich weich.“Julyen Hamilton.
Vinyasa kann grob übersetzt werden als „etwas auf eine bestimmte Art und Weise platzieren“. Wir nähern uns der körperlichen Übung (immer!) Mit viel Weichheit. Auf diese Weise können wir uns in Richtung leistungsfähigerer, sogar sportlicherer Ausdrucksformen der Möglichkeiten des Körpers bewegen, und lernen, wie man eine Partnerschaft und eine lebenslange Freundschaft zwischen Körper und Geist aufbaut.

 

 

 

Photo credit: Manuel Miete

 

Tina Hessel ist eine Deutsch – Schwedische, in Norwegen und Spanien wohnende , Dozentin in Funktioneller Tanzanatomie. Ihr Buch: «Functional
Dance Anatomy» über dieses Thema, ist auch auf Englisch übersetzt.Sie hat ihre Ausbildung in Sozialantropoligi, Filmwissenschaft und Pädagogik in
Stockholm and der Universität gemacht und ist so 1976 nach Oslo gezogen wo sie anfing sich als Physioterapeiutin auszubilden. Danach arbeitete sie als erste PT and der Norwegischen Oper für die Tänzer. In dem gleichen Jahr fing sie an
für die Schüler and der Kunsthochschule (KHIO) Abteilung – Tänzer und Tanz-pedagogen, als physioterapeutin zu arbeiten wo sie immernoch als Dozentin in Funktioneller Tanzanatomie unterrichtet.Sie hat ihre eigene Tanzklinik in Oslo aufgebaut, unterrichtet und bildet certifizierte Lehrer aus in der UHM® Pilates Technik. Ihre Pilates Ausbildung hat sie in der USA gemacht. Sie hat sich 2001 als Coach ausgebildet (NLP Master Practitioner) und arbeitet seit dem als Kommunikationscoach für Tänzer und andere. Ûber dieses ist auch ein Buch geschrieben: «Potensia living according to your heart». Heutzutage arbeitet sie on-line mit der POTENSIA® Metode.DEN GANZEN MENSCHEN SEHEN, ist ihr Motto!Seid 1980 hat Tina Hessel in Norwegen, Schweden, Deutschland, USA, Slovenien und Spanien die funktionelle Tanzanatomie unterrichtet. Seid 1993 schreibt sieüber der funktionellen Tanzanatomie in der Skandinavischen Tanz Zeitung DANS.

Sven Niemeyer absolvierte seine Ausbildung in Hamburg und München, choreografierte Musicals, Opern, Tanztheaterstücke und arbeitete mit bekannten Namen der internationalen Tanzszene. Er tanzte u.a. an der Hamburgischen Staatsoper sowie am Bremer Theater am Goetheplatz und machte sich als Dozent schnell einen Namen. Auftraggeber nennen ihn „einen der besten Coaches der Welt, der seine Schüler auf ein höheres Perfomance-Level führt und ihre Kreativität fließen lässt“, „ein Energiebündel, das jede Gruppe durch Persönlichkeit und Stimme von Anfang bis Ende fest im Griff hat“ oder auch denjenigen „...der aus jedem den besten Tänzer macht, der er sein kann“. Höchste Konzentration und Dynamik, Disziplin und absolute Individualität jedes einzelnen sind die Attribute, die seine Arbeit begleiten. Er bietet die gesamte Bandbreite rund um Theater, Tanz und Training. Sein fundiertes fachliches Wissen und seine pädagogische Genauigkeit zeichnen ihn dabei ebenso aus wie seine Erfahrungen als aktiver Tänzer, Sänger und Schauspieler – in Deutschland, Europa und weltweit. Bei DANCEWORKS unterrichtete er Jazz Dance.

 

Satoshi Kudo ist ein japanischer Tänzer und Choreograph. Er erhielt den Serge Diaghilev Memorial Award und den 2. Platz bei “The Third International Serge Diaghilev Competition of Choreography Art 2004” in Gdynia, Polen; den Zuschauer-Preis und den 2. Platz des “Going Solo” Choreographie Wettbewerbs 2003 in Stockholm, Schweden. Nach professionellen Erfahrungen in Tokyo und New York lebt Kudo jetzt seit 1998 in Stockholm. Er hat unter anderem für Ohad Naharin, Eastman/Sidi Larbi Cherkaoui, Claire Parsons und das Danish Dance Theatre gearbeitet. Für Sidi Larbi Cherkaoui hat er von 2006 bis 2013 als Choreograph Assistent und rehearsal director gearbeitet. 2015 und 2017 war Kudo rehearsal director für das Royal Swedish Ballet bei Produktionen von Mats Ek, Johan Inger, Alexander Ekman und Sharon Eyal.


Tim Rushton (MBE)* wurde 1963 in Birmingham geboren. Er hat an der Royal Ballet Upper School studiert und tanzte für mehrere nordeuropäische Ballett Companies bis mitte der 90er Jahre. Während seiner Zeit als Tänzer für das Royal Danish Ballet entschied er sich für eine Karriere als Choreograf und hörte mit dem Tanzen auf. Mit Erfolg prägte Rushton den zeitgenössischen Tanz wo er klassische Balletttechnik einsetzte. 2001 wurde er zum künstlerischen Leiter des Danish Dance Theatre ernannt. In den vergangenen Jahren transformierte Rushton das DDT in eine Company mit vielfachen Auszeichnungen. Unter seiner Leitung entwickelte die Company eine internationale Präsenz und erfreut sich heute über Beliebtheit in ganz Europa, Nordamerika, Australien und Asien.

Tim Rushtons zeitgenössischer Stil stützt sich auf seine langjährige Erfahrung als Tänzer und Choreograf. In seinen Arbeiten, die als “emotional geführt, die Nuancen menschlicher Beziehungen widerspiegelnd” beschrieben werden, mischen sich oftmals Live-Musik, atemberaubende Lichteffekte und Designmerkmale.

Er benutze es, sagt er, als “Mittel, um menschliche Emotionen zu kommunizieren”. Rushton arbeitet mit Schriftstellern, Designern, bildenden Künstlern und Komponisten zusammen. Er hat mit einer Reihe von Musikstücken gearbeitet, die sich über verschiedene Genres erstrecken, von klassischen Meisterwerken bin hin zu Beat, Jazz und nei in Auftrag gegebenen Kompositionen.

*Tim Rushton wurde in Anerkennung seiner Verdienste um den Tanz in die New Year’s Honours Liste 2011 als Mitglied des Ordens der British Empire (MDE) aufgenommen.