DOZENT/INNEN & GAST-CHOREOGRAF/INNEN

STAATLICH ANERKANNTE AUSBILDUNG ZEITGENÖSSISCHER TANZ

 

Unsere Dozent/innen und Gast-Choreograf/innen

Neben unseren festen Dozentinnen und Dozenten bereichern auch wechselnde Gast-Choreografinnen und Gast-Choreografen unser Ausbildungsprogramm. Aktuelle Infos zu neuen Gast-Choreografinnen und Gast-Choreografen bekommst du auch mit unserem Newsletter, oder informiere dich über kommende Neubesetzungen in unserem News-Bereich. Hier findest du Infos zu unseren aktuellen Dozent/innen und Gast-Choreograf/innen:

 

 

Lars Anderstam wurde an der Königlichen Schwedischen Ballettschule als Tänzer ausgebildet. Er erhielt außerdem einen pädagogischen und choreographischen Abschluss von der University College of Dance in Stockholm sowie in Tanzwissenschaften der Universität Stockholm. Sein Unterricht basiert auf einer Reihe von Bildungsschulen, die von einem modernen Blick auf Funktion und Gesundheit geprägt sind. Lars Anderstam besitzt weitreichende Erfahrungen als Tänzer, Trainingsleiter und künstlerischer Assistent für eine Vielzahl hochkarätiger zeitgenössischer Kompagnien in Europa. Das Bewegungsbewusstsein steht bei ihm im Mittelpunkt, um die Entwicklung der individuellen Fähigkeiten, Voraussetzungen und Ziele eines jeden Tänzers gezielt zu fördern. 

 

Miguel Cartagena studierte in seiner Heimat klassisches Ballett am Konservatorium der Universidad de Chile und an der Ballettschule des Opernhauses in Santiago. Im Jahr 1989 gewann er mit seiner Choreographie „Para Berta“ die Latin American Ballet Competition. Im Laufe seiner langen Karriere als Balletttänzer tanzte er lange Jahre beim Ballett von Santiago de Chile unter der Leitung von Marcia Haydee sowie als Solist am Stadttheater Hildesheim. Danach war er in Musicals aktiv und machte sich als Choreograph und Ballettmeister an verschiedenen Häusern in Deutschland einen Namen, unter anderem an den Opernhäusern von Hannover und Halle, den Theatern Heidelberg, Dortmund, Ulm, Flensburg und Oldenburg sowie am renommierten Tanzhaus NRW und der Kompagnie Pretty Ugly in Köln. In Berlin arbeitete er u.a. als Ballettmeister am Friedrichstadtpalast und unterrichtete Tango an der Universität der Künste, bevor er zu DANCEWORKS berlin als Dozent für klassisches Ballett kam.

 

Esther D. Cowens ging auf eine Performing Arts Highschool in San Francisco, bevor sie an der University of Arts in Philadelphia ihr Modern Dance-Studium mit den Fächern Modern, Ballet, Jazz, Choreographie, Schauspiel, Klavier und Stimmbildung mit Auszeichnung abschloss. Als Choreographin und Tänzerin arbeitete sie unter anderem in Spanien und Taiwan; sie gehörte zur Eröffnungscast von König der Löwen in Hamburg und war für das europäische Zentrum der Künste Hellerau, Dresden und Dock 1 in Berlin aktiv. Seit Ende des Jahrtausends lebt sie in Deutschland, nahm zehn Jahre lang Stimmunterricht bei Jonathan Kinsler und unterrichtet seitdem in Berlin und Hamburg u.a. Graham- und Horton-Technik.

 

Anna-Lise Hearn ist eine Britisch-Norwegische Choreographin und Tanzdozentin. Sie wurde in klassischem Ballett, zeitgenössischem Tanz sowie in Musikalität, Gesang und Schauspiel am Centre for Advanced Traing (CAT) im The Place London und am London Studio Centre ausgebildet. Ihren Abschluss mit Auszeichnung erhielt sie von der University of Arts London mit einer Spezialisierung in zeitgenössischem Tanz mit der Intoto Dance Company unter der Leitung von Sue Booker und Leesa Phillips. Während ihrer Zeit bei CAT hatte sie das Glück, mit Tänzern renommierter Kompagnien wie der Richard Alston Dance Company, Random Dance und der Henri Oguike Dance Company zu arbeiten. Im Jahr 2013 war sie die jüngste Choreographin, die zum Cloud Dance Festival eingeladen wurde, und stand auf der Shortlist für den Matthew Bourne New Adventures Choreographer Award. Sie nahm an der einzigartigen Initiative Fi.ELD (Future Innovators of East London Dance) teil, welche Tanzinnovatoren von morgen fördert. Im Jahr 2015 war sie außerdem in der engeren Wahl für den 'Inspiring Choreographer Awards in London. Neben ihrer choreographischen Tätigkeit, entwickelt Anna-Lise kontinuierlich ihre Lehrpraxis für unterschiedliche Altersstufen weiter.

 

Anir Leben ist Lehrerin und zeitgenössische Performerin für Improvisation, Contact Improvisation (CI) und Musik. Ihren Tanzabschluss erhielt sie 2013 in zeitgenössischem neuen Tanz, Improvisation und Performance von TIP bewegungsart Freiburg und reicherte ihr Wissen in Musik und Tanz als Gaststudentin im Fach Rhythmik an der UDK Berlin an. Größere Bühnenarbeiten als Tänzerin umfassen u.a. das „You and me“-Projekt und „You have to“, die 2013/2014 in Freiburg ur-aufgeführt wurden. Ihre aktuelle künstlerische Arbeit beinhaltet Musikvideos, die sie co-produziert hat, und in denen sie tanzt und musiziert. Seit 2011 liegt ihr Fokus auf dem internationalen Unterrichten von zeitgenössischem CI und Improvisation in Workshops, Klassen und „Eins-zu-Eins-Sessions“. 2016 gründete sie die „scoreJAM Berlin“, ein Format zur Förderung von CI und zeitgenössischem Tanz, das zwei Mal im Monat stattfindet. In ihren Klassen betont sie besonders das improvisierende „Mind“ und den intelligent erforschenden Körper, der organisch-natürlich entspannt ist, und verfügbar, wenn wir ihn lassen. Sie ermutigt zu Neugier, Selbstverantwortung und appelliert an den erforschenden Geist eines jeden Einzelnen.

 

 

Gregory Livingston studierte Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und am SUNY Purchase Conservatory of Dance in New York. Er tanzte mit der José Limón Dance Company, am Stadttheater Gießen unter Roberto Galvan, choreographierte am Staatstheater Wiesbaden für die Oper sowie am Theater Erfurt und unterrichtete international in Theatern und Tanzkompagnien, Universitäten und anderen professionellen Bildungsprogrammen, u.a. bei der Forsythe Company, dem dem Künstlerhaus Mousonturm/Tanzplattform Rhein-Main, The Artist’s Body Symposium und dem Tanzkongress Düsseldorf. Er ist für das New York Institute of Dance and Education in Europa aktiv und gründete das New York Dance Festival, wo er seit 15 Jahren regelmäßig unterrichtet. In Zusammenarbeit mit der Altana Kulturstiftung und der Crespo Foundation engagierte er sich zudem in Schulprojekten und Jugendinitiativen. Es ging ihm dabei darum, Leidenschaft für Tanz als Vehikel für das Lernen, in Form von Bewegungsintegration, Improvisation und choreographischem Prozess spielerisch zu vermitteln.

 

Jennifer Mann studierte an der University of Arts in Philadelphia. Seitdem arbeitet sie als Tänzerin, Choreographin sowie als Dozentin für zeitgenössischen Tanz, Tanzimprovisation und Yoga in Holland, Deutschland, Taiwan und Italien für Studios, Festivals und verschiedene Kompagnien. Als freischaffende Künstlerin tanzte sie mit der Group Motion Company, Beppie Blankert, Johannes Böning, Jean Marc Le Bon, Howard Katz Fireheart, der wee dance company und Norma Douglas. Mit Heidi Weiss gründete sie die Zen in the Basement Company. Sie zeigte ihre Choreographien auf internationalen Festivals und erhielt Förderungen vom Hauptstadtkulturfond Berlin, dem Kulturamt der Stadt Potsdam und dem Fond Darstellende Künste e.V. Sie bietet regelmäßig Profitrainings an und unterrichtet in der Bühnentanzausbildung bei DANCEWORKS das Fach Modern.  

 

Alya Manzart ist Performancekünstler, Choreograph und Lehrer. Er trat im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Tasdance in Evolve Revolve von Liesel Zink und Gabrielle Nankivell (2016) sowie Affinity von Graham Murphy und Stephany Lake (2015) auf. Er war zudem sechs Jahre lang Mitglied der Chunky Move Company in Melbourne und performte in Anouk Van Dijks Produktionen Complexity of Belonging (2014-16), 247 Days (2013-14) und An Act of Now (2012-17). Mit der gleichen Kompagnie tourte er außerdem durch Europa. Zu seinen weiteren Engagements gehörten Auftritte mit der Opera Australia, der Drill Performance Company, Kylie Minogue, Phillip Adams, Helen Herbertson und 2ndToe Dance Collective. Sein Tanzfilm „Subliminal Mind“ wurde von diversen Filmfestival ausgewählt, sowohl in Australien als auch in Europa. Alya unterrichtete zeitgenössischen Tanz für die Henny Jurriens Foundation, Chunky Move, Tasdance, Theater Pforzheim, Transit Dance und The Space. Er studierte am Victorian College of the Arts in Australien. Bei DANCEWORKS berlin ist er als Dozent für zeitgenössischen Tanz tätig.

 

Yuko Matsuyama ist Performing-Arts Künstlerin und Pilatestrainerin. Sie begann mit zwei Jahren eine traditionelle japanische Tanzausbildung bei ihrer Mutter und schloss später ihre Ausbildung für Theater an der Tanakrazuka Music School in Japan ab. In ihrer Jugend war sie in der Musical-und Theatergruppe Takarazuka Revue engagiert. Mit berühmten Broadway-Musicals und Eigenproduktionen gastierten sie auch außerhalb Japans in London, Hong Kong und 2000 im Friedrichstadt-Palast Berlin. Yuko arbeitete zudem freiberuflich in Japan in Theaterproduktionen, in Tokio als Performerin, Kompanietrainerin und choreographische Assistentin. Zur zeitgenössischen Tanzszene fand sie durch die Zusammenarbeit mit dem finnischen Choreographen Tomi Paasonen. Seit 2010 ist sie als Künstlerin im Haus Schwarzenberg in Berlin ansässig, wo sie auch Live-Performances als Experimentierplattform an der Schnittstelle zwischen Tanz und Musik organisiert. Als Sängerin arbeite sie mit u.a. Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten, AUTOMAT), Patric Catani, Murat Ertel (BabaZula, Istanbul), Bob Rutman, Schneider TM aka. Dirk Dresselhaus, und Hula Hut & The Seven Seas. Bei DANCEWORKS unterrichtet sie Pilates.

Mata Sakka wurde in Larisa, Griechenland, geboren. Sie studierte am Center of Performing Arts in Athen und erhielt im Anschluss ein Stipendium, um ihre Studien am Merce Cunningham Studio in New York fortzusetzen. Neben ihrer Arbeit als Tänzerin begann sie auch die Merce Cunningham Technik zu unterrichten. Sowohl in New York als auch in verschiedenen europäischen Städten arbeitete sie mit Horeftes, Metakinisi, Stephan Koplowitz, Bryan Hayes, Liz Gerrin, Veronika Riz, Editta Braun, MS Schrittmacher, Jan Pusch, Cocoon dance, La Fura dels Baus sowie Ingo Reulecke. Bei DANCEWORKS unterrichtet sie Cunningham und Contemporary.

Marion Sparber kommt ursprünglich aus Südtirol, lebt aber schon lange in Berlin. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der Varium in Barcelona und an der Iwanson International School of Contemporary Dance. Als Dozentin arbeitete sie für eine Vielzahl von Ausbildungsinstitutionen, darunter das Ballettförderzentrum Nürnberg, Kari-tanzhaus, Deltebre Danza, Academy Dancer Russia, Varium, Dock 11, Marameo und Tanzfabrik Berlin. Sie arbeitete mit verschiedenen Choreographen und Kompagnien zusammen, u.a. mit Stella Zanou, Sonia Rodríguez, mit ADN-Dialect, Eldon Pulak sowie als Gasttänzerin der wee dance company. Ihr Solostück „The ripe and ruin“ wurde in Costa Rica, Griechenland, Italien, Spanien und Deutschland aufgeführt. Bei DANCEWORKS berlin unterrichet sie zeitgenössische Techniken. 

 

George E. Younger blickt auf eine 30-jährige Karriere zurück. Zunächst war er Leistungsturner in Maryland, USA, später erhielt er in Philadelphia eine Tanzausbildung, während er die Temple University für einen Bachelor of Arts in Politikwissenschaften besuchte. Er tanzte jahrelang in der Philadelphia Dance Company und trainierte parallel nationale und internationale Wettkämpfer im Leistungsturnen und Choreographie. Im Jahr 1988 wurde er nach Europa eingeladen, um das zweistündige Programm für die Europäische Kulturhauptstadt Berlin im Hamburger Bahnhof zu choreographieren. Seitdem lebt George Younger in Berlin und choreographierte für die Deutsche Guggenheim, diverse Theater, kulturelle Festivals und Unternehmen wie Nike Deutschland. Seit 2004 arbeitet er als Dozent für modernen Tanz, zeitgenössisches Partnering und Choreographie bei DANCEWORKS.