Interview mit unserer Studentin

May 10th, 2019

Interview mit unserer Studentin Thea Malfertheiner aus dem 1. Jahrgang













Thea ist 23 Jahre alt und eine unserer engagiertesten Studentinnen im 1. Jahr. Ihre Geschichte ist sehr interessant, da sie am TAB Programm dreimal teilgenommen hat und sich dann dazu entschieden hat in die Berufsausbildung zu gehen. Das TAB Programm hat sie super darauf vorbereitet. Wir hatten eine nette Unterhaltung mit ihr:




F: Du bist also von Südtirol nach Berlin gekommen! Erzähle uns etwas mehr über dich, dein Alter, welche Tanzart magst du am liebsten, was war dein Hauptziel als du hier her gekommen bist und wie bist du dazu gekommen Tanz zu studieren? A: Richtig, ich bin 23 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in den Bergen Norditaliens. Leider ist das Tanzen dort nicht sehr stark verbreitet. Als ich ein Kind war, wollte ich immer tanzen, aber meine Eltern hatten weder Zeit noch das Geld um mich in die nächstgelegene Kleinstadt zum Tanzunterricht zu bringen. Also habe ich in meinem Schlafzimmer rumgetanzt oder mit meinen Freundinnen kleine Choreografien erfunden. Im Alter von 20 Jahren war ich alleine auf Reisen, weil ich nicht wusste was ich in Zukunft machen möchte. Zu dieser Zeit habe ich immer wieder verschiedenste Tanzaufführungen gesehen. Jedes mal haben mich diese Tänzer fasziniert und manchmal zu Tränen gerührt. Ich habe einfach gespürt, dass dieser Traum zu tanzen immer noch sehr stark in mir war. Auf einer 22 stündigen Busfahrt habe ich viel über meine Träume und Zukunft nachgedacht und in mein Tagebuch geschrieben. Das war der Moment wo ich mich dazu entschieden habe mit dem Tanzen anzufangen. Sofort habe ich im Internet nach Tanzprogrammen gesucht, wo ich ohne eine Audition zu absolvieren, jeden Tag tanzen konnte. So habe ich DANCEWORKS berlin gefunden, und nur zwei Monate später war ich hier im TAB-Programm in meiner ersten Tanzklasse im Alter von 21. Am liebsten mag ich zeitgenössischen Tanz. Als ich angefangen habe, hätte ich niemals gedacht, dass jemand der so spät anfängt wie ich, es jemals noch in eine professionelle Tanzausbildung schafft. Also war mein Hauptziel damals mir selbst einfach die Chance zu geben meiner Passion endlich nachzugehen. F: Wow, das ist beeindruckend! Du warst dreimal im TAB-Programm bevor du in das erste Jahr der Ausbildung gekommen bist. Das ist harte Arbeit! Kannst du uns erzählen wie es sich angefühlt hat, wie hat dir das TAB geholfen und wie siehst du dich jetzt im Vergleich zum Beginn des TAB?

A: Nach den ersten Monaten im TAB war es keine Option für mich mit dem Tanzen aufzuhören. Obwohl ich nebenbei 8 Stunden am Tag gearbeitet habe, habe ich auf meine Mittagspause verzichtet, um pünktlich in den Studios zu sein. Das Tanzen hat mich einfach glücklich gemacht und ich konnte mir nicht mehr vorstellen damit aufzuhören. Also habe ich mit dem TAB weitergemacht und am Ende durfte ich in eine Gruppe mit Fortgeschrittenen. Meine Lehrer haben mich sehr ermutigt weiterzumachen und bei der Aufnahmeprüfung für die Vollzeitausbildung teilzunehmen. Es hat geklappt! In der Vorausbildung habe ich die Basis erlernt, die notwendig ist um weiterzumachen. Während dem TAB habe ich gemerkt, dass einige Schüler im Unterricht das Tanzen eher als Hobby betrachteten. Jetzt in der Vollzeitausbildung bin ich genauso wie alle anderen Studenten fokussierter und zielstrebiger. Auch jetzt noch ist es für mich hart mit den Mitschülern mitzuhalten, da die meisten mehr Erfahrung im Tanz haben als ich. Aber ich habe bereits sehr viel dazugelernt und ich bin sehr dankbar für die Unterstützung von Seiten der Lehrer und Mitschüler.. F: In den Studios merken wir täglich, was für eine ambitionierte und starke Tänzerin du bist. Was ist dein Plan für die kommenden 2,5 Jahre in der Ausbildung bei DANCEWORKS berlin?

A: Während dieser Ausbildung werde ich hart arbeiten und die beste Tänzerin aus mir rausziehen die ich in mir selbst finden kann. Dafür brauche ich Geduld, Widmung und emotionale Stärke, aber ich weiß genau, das ist es mir Wert. Bereits jetzt bin ich an einen Punkt gekommen wo ich niemals dachte, dass es möglich wäre. Und natürlich bin ich nicht so weit gekommen um nur so weit zu kommen. Das ist ein Kapitel in meinem Leben das sich sehr gut anfühlt und mich jeden Tag glücklich macht. Mein Plan ist also, an meinem neuen Ich weiterzuarbeiten und mich in eine selbstbewusste und stolze Tänzerin zu entwickeln.

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