LEHRKRÄFTE

Vorausbildung

Lars Anderstam wurde an der Königlichen Schwedischen Ballettschule als Tänzer ausgebildet. Er erhielt außerdem einen pädagogischen und choreographischen Abschluss von der University College of Dance in Stockholm sowie in Tanzwissenschaften der Universität Stockholm. Sein Unterricht basiert auf einer Reihe von Bildungsschulen, die von einem modernen Blick auf Funktion und Gesundheit geprägt sind. Lars Anderstam besitzt weitreichende Erfahrungen als Tänzer, Trainingsleiter und künstlerischer Assistent für eine Vielzahl hochkarätiger zeitgenössischer Kompagnien in Europa. Das Bewegungsbewusstsein steht bei ihm im Mittelpunkt, um die Entwicklung der individuellen Fähigkeiten, Voraussetzungen und Ziele eines jeden Tänzers gezielt zu fördern. 

 

Sara Alves de Souza kommt aus Rio de Janeiro und absolvierte eine umfangreiche Ausbildung in Ballett, Modern, Step, Afro und Jazz Dance im Studio de Danca CECY LEÄO sowie an der ACADEMIA DE BALLET EUNICE LINPTON in ihrer Heimatstadt. Sie tanzte in der Grupo de Dança Contemporanea ANDRE MAUROIS und erwarb ein Zertifikat des Conseil International de la Danse (C.I.D.D.) – UNESCO. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in Berlin als Lehrerin, Tänzerin sowie Choreographin tätig. Sie tanzte im Phantom der Opera in Stockholm und war über 10 Jahre lang mit den BRAZILIAN FOLLIES und THE NEW MUSICAL FOLLIES als Tänzerin und Choreographin aktiv, mit denen sie in zahlreichen Fernsehshows (ZDF, RTL, N3) auftrat, u.a. bei der Verleihung des Goldenen Löwen im Theater des Westens. Ihre Jazz Dance-Klassen bei DANCEWORKS sind ähnlich aufgebaut wie Ballettklassen, um eine solide Technik zu vermitteln.  

 

Miguel Cartagena studierte in seiner Heimat klassisches Ballett am Konservatorium der Universidad de Chile und an der Ballettschule des Opernhauses in Santiago. Im Jahr 1989 gewann er mit seiner Choreographie „Para Berta“ die Latin American Ballet Competition. Im Laufe seiner langen Karriere als Balletttänzer tanzte er lange Jahre beim Ballett von Santiago de Chile unter der Leitung von Marcia Haydee sowie als Solist am Stadttheater Hildesheim. Danach war er in Musicals aktiv und machte sich als Choreograph und Ballettmeister an verschiedenen Häusern in Deutschland einen Namen, unter anderem an den Opernhäusern von Hannover und Halle, den Theatern Heidelberg, Dortmund, Ulm, Flensburg und Oldenburg sowie am renommierten Tanzhaus NRW und der Kompagnie Pretty Ugly in Köln. In Berlin arbeitete er u.a. als Ballettmeister am Friedrichstadtpalast und unterrichtete Tango an der Universität der Künste, bevor er zu DANCEWORKS berlin als Dozent für klassisches Ballett kam.

 

Raffaella Galdi stammt aus Italien und lebt in Berlin. Nach dem Diplom in Bildender Kunst an der Kunsthochschule in Genua im Jahr 1991, erhielt sie ihre Ausbildung in klassischem und modernen Tanz an der Rotterdamse Dansacademie sowie an der Ecole de Dance Rosella Hightower in Cannes. Sie ist Choreographin, Tänzerin und Lehrerin. Sie ist aus außerdem Gründerin und künstlerische Leiterin ihrer Kompagnie „InCorpo“, einer offenen Struktur, die im Feld des zeitgenössischen Tanzes in Beziehung mit bildender Kunst arbeitet. Raffaella hat einen eigenen tanzpädagogischen Ansatz zur zur Bewegungsexploration entwickelt. Sie unterrichtet freiberuflich Schüler und Professionelle in Theatern und Tanzkompagnien. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit laborgras, Christoph Winkler und Ingo Reulecke. Sie war Teil des belgischen Kompagnie Thor (1997-99), der niederländischen Het Spui Theater Company (2000), der in Berlin ansässigen Cie. Toula Limnaios (2002-2003) sowie der luxemburgischen Formation Unit Control (2003-2005). Bei DANCEWORKS unterrichtet sie zeitgenössischen Tanz.

 

Anna-Lise Hearn ist eine Britisch-Norwegische Choreographin und Tanzdozentin. Sie wurde in klassischem Ballett, zeitgenössischem Tanz sowie in Musikalität, Gesang und Schauspiel am Centre for Advanced Traing (CAT) im The Place London und am London Studio Centre ausgebildet. Ihren Abschluss mit Auszeichnung erhielt sie von der University of Arts London mit einer Spezialisierung in zeitgenössischem Tanz mit der Intoto Dance Company unter der Leitung von Sue Booker und Leesa Phillips. Während ihrer Zeit bei CAT hatte sie das Glück, mit Tänzern renommierter Kompagnien wie der Richard Alston Dance Company, Random Dance und der Henri Oguike Dance Company zu arbeiten. Im Jahr 2013 war sie die jüngste Choreographin, die zum Cloud Dance Festival eingeladen wurde, und stand auf der Shortlist für den Matthew Bourne New Adventures Choreographer Award. Sie nahm an der einzigartigen Initiative Fi.ELD (Future Innovators of East London Dance) teil, welche Tanzinnovatoren von morgen fördert. Im Jahr 2015 war sie außerdem in der engeren Wahl für den 'Inspiring Choreographer Awards in London. Neben ihrer choreographischen Tätigkeit, entwickelt Anna-Lise kontinuierlich ihre Lehrpraxis für unterschiedliche Altersstufen weiter.

 

Gregory Livingston studierte Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und am SUNY Purchase Conservatory of Dance in New York. Er tanzte mit der José Limón Dance Company, am Stadttheater Gießen unter Roberto Galvan, choreographierte am Staatstheater Wiesbaden für die Oper sowie am Theater Erfurt und unterrichtete international in Theatern und Tanzkompagnien, Universitäten und anderen professionellen Bildungsprogrammen, u.a. bei der Forsythe Company, dem dem Künstlerhaus Mousonturm/Tanzplattform Rhein-Main, The Artist’s Body Symposium und dem Tanzkongress Düsseldorf. Er ist für das New York Institute of Dance and Education in Europa aktiv und gründete das New York Dance Festival, wo er seit 15 Jahren regelmäßig unterrichtet. In Zusammenarbeit mit der Altana Kulturstiftung und der Crespo Foundation engagierte er sich zudem in Schulprojekten und Jugendinitiativen. Es ging ihm dabei darum, Leidenschaft für Tanz als Vehikel für das Lernen, in Form von Bewegungsintegration, Improvisation und choreographischem Prozess spielerisch zu vermitteln.

 

Yuko Matsuyama ist Performing-Arts Künstlerin (Vokal, Tanz, Schauspiel) und Pilatestrainerin. Sie begann bereits mit zwei Jahren eine traditionelle japanische Tanzausbildung bei ihrer Mutter und schloss ihre Ausbildung für Theater an der Tanakrazuka Music School in Japan ab. In ihrer Jugend war sie in der Musical-und Theatergruppe Takarazuka Revue engagiert. Mit berühmten Broadway-Musicals und Eigenproduktionen gastierten sie auch außerhalb Japans in London, Hong Kong und 2000 im Friedrichstadt-Palast Berlin. Yuko arbeitete zudem freiberuflich in Japan in Theaterproduktionen, in Tokio als Performerin, Kompanietrainerin und choreographische Assistentin. Zur zeitgenössischen Tanzszene fand sie durch die Zusammenarbeit mit dem finnischen Choreographen Tomi Paasonen. Seit 2010 ist sie als Künstlerin im Haus Schwarzenberg in Berlin ansässig, wo sie auch Live-Performances als Experimentierplattform an der Schnittstelle zwischen Tanz und Musik organisiert. Als Sängerin arbeite sie mit u.a. Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten, AUTOMAT), Patric Catani, Murat Ertel (BabaZula, Istanbul), Bob Rutman, Schneider TM aka. Dirk Dresselhaus, und Hula Hut & The Seven Seas. Bei DANCEWORKS unterrichtet sie Pilates.

 

Gian Marco Meier kommt aus Berlin, tanzt mehr als sein halbes Leben Hip-Hop und ist neben zeitgenössischem Tanz versiert in anderen Stilen wie Dancehall und Commercial Dance. Im Jahr 2011 gewann er die Streetdance-Meisterschaften in Berlin und tanzte 2014 in der Bundesliga in einer Jazz-Modern-Formation. In diesem Jahr wird er seine Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz bei DANCEWORKS berlin abschließen. Sein Ziel als Lehrer ist es, den TAB-Studenten eine starke Grundlage für eine Vielzahl von Urban Styles und ein Gefühl für die verschiedenen Stilrichtungen und musikalischen Unterschiede mitzugeben.

 

Marion Sparber kommt ursprünglich aus Südtirol, lebt aber schon lange in Berlin. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der Varium in Barcelona und an der Iwanson International School of Contemporary Dance. Als Dozentin arbeitete sie für eine Vielzahl von Ausbildungsinstitutionen, darunter das Ballettförderzentrum Nürnberg, Kari-tanzhaus, Deltebre Danza, Academy Dancer Russia, Varium, Dock 11, Marameo und Tanzfabrik Berlin. Sie arbeitete mit verschiedenen Choreographen und Kompagnien zusammen, u.a. mit Stella Zanou, Sonia Rodríguez, mit ADN-Dialect, Eldon Pulak sowie als Gasttänzerin der wee dance company. Ihr Solostück „The ripe and ruin“ wurde in Costa Rica, Griechenland, Italien, Spanien und Deutschland aufgeführt. Bei DANCEWORKS berlin unterrichet sie zeitgenössische Techniken.